Freitag, 2. April 2010

Skiwochenende im Ahrntal

Jetzt ist es fast schon Tradition – zum dritten Mal waren wir mit ein paar Kollegen und Kumpels vom Fußball am Vorosterwochenende zum Skifahren im Ahrntal. Im Tal war schon Frühling, auf dem Berg aber noch ordentlich Schnee. Und so hatten wir unsern Spaß auf der Piste...



... und im Sonnenstuhl.


Spannend war die Talabfahrt am Speikboden: Im sulzigen Schnee haben sich dort Haufen und Rinnen und Furchen gebildet. Damit hatten wir auf vier, fünf Kilometern eine Buckelpiste vom Feinsten. Wenn man die in den Beinen hatte, macht Aprés Ski noch mehr Spaß.



Die anderen Bilder gibt's hier.

Donnerstag, 1. April 2010

Von langen Läufen und der RideShots-Beschleunigung

In jedem seriösen Marathon-Trainingsplan findet man Laufeinheiten, die den Läufer schrittweise an die Marathon-Distanz heranführen. Diese Läufe stehen meist am Wochenende auf dem Programm, und so steigert man sich von Sonntag zu Sonntag von anfänglichen 20 km auf über 30 km bis kurz vorm Wettkampf. Der Lange Lauf wird langsam gelaufen, in gemütlichem Tempo. Und fast könnte man meinen, wer 20 km läuft, für den sind 30 auch kein Problem. Erst recht, wenn’s schön langsam geht. Hab ich auch gedacht.

Ein paar Mal hab ich jetzt diesen langen Sonntagslauf gemacht. 30 km am Stück ist auch persönlicher Streckenrekord. Über drei Stunden bin ich dafür unterwegs. Wichtig ist, dass man da was zu trinken dabei hat. Vielleicht auch den einen oder anderen Energie-Nachschub. Ich hab letztens mal PowerBar RideShots ausprobiert – kleine Gummi-Dragees zum Lutschen. Mit Koffein-Füllung. Was mir bis dahin nicht klar war: Es ist unwahrscheinlich, wie sehr Koffein nach dem 20. Kilometer die Verdauung anregen kann. Zum Glück gab es an der Strecke eine Sporthalle mit Toiletten. Ich erreichte sie in letzter Not.

Neben der Erfahrung, wie der Körper in der einen oder anderen Situation auf so einer Distanz reagiert, ist der Lange Lauf nicht nur körperliches, sondern auch mentales Training. Ich finde 30 Kilometer schon verdammt weit. Ich muss mich aufraffen und es ist eine Quälerei. Zwei, zweieinhalb Stunden zu laufen geht ohne Schwierigkeit. Danach beginnt die Herausforderung: Die Beine werden schwer, der Körper müde, der innere Schweinehund bäumt sich auf. Dann hämmert es im Kopf: Lauf, lauf, lauf … Du hast es fast geschafft! - Aber es ist verdammt anstrengend. Wenn ich dann völlig geplättet zu Hause ankomme, denke ich dran, dass ein Marathon nochmal 12 km länger ist. Das ist sehr, sehr weit…

Noch 39 Tage bis zum Marathon! Macht mir Mut!

Mittwoch, 10. März 2010

Neue 10-km-Bestzeit beim Mazdalauf in Eilenburg

Wer hätte das gedacht? Erster Wettkampf 2010, eisige Kälte von -5°C und gleich eine neue Bestzeit. 49:17 min habe ich für die 10 Kilometer gebraucht. Jens hat auch eine super Zeit geschafft. Das war ein gelungener Start in die neue Saison.

Zusammen einigen hundert anderen Läufern ging es fünf Runden um den Eilenburger Marktplatz. Flacher Kurs, gut organisiert, viele Helfer, die engagiert bei der Sache waren. Ein schöner Lauf, der Spaß gemacht hat.

Am kommenden Sonntag ist der erste Heidelauf des Jahres.

Samstag, 6. März 2010

Es läuft wieder!

Meine Sprunggelenks-Verletzung von Anfang des Jahres ist überstanden. Zum Glück, denn es ist gar nicht so einfach, wenn man heiß aufs Training ist und keinen vernünftigen Schritt tun kann. Immerhin hab ich in der Zeit einiges über das Tapen eines Sprunggelenks gelernt. Ich glaube, das hat mit zum schnellen Heilungsprozess beigetragen.

Seit Ende Januar bin ich wieder ganz gut unterwegs. Der auferlegte Trainingsplan für den Prag-Marathon hat es in sich, zumal ja auch nicht wirklich optimales Laufwetter war. Immerhin: im Februar bin ich so weit gelaufen wie noch nie in einem Monat, Tendenz weiter steigend.

Morgen ist dann auch wettkämpferischer Saisonauftakt. Jens und ich starten beim 14. Mazdalauf in Eilenburg. Der 10-km-Lauf passt gut in den Trainingsplan. Zielzeit? Geb ich mir dieses Mal nicht vor. Nach den vielen Trainingskilometern bei Kälte, Schnee und Regen werd ich einfach mal sehen, bei welcher Zeit ich lande. Es sind auch nur 0° C für morgen angesagt, da schleppt man ja auch noch anderthalb Kilo Funktionswäsche-Ballast mit sich rum. So langsam könnte es wirklich Frühling werden!

Noch 64 Tage bis zum ersten Marathon...

Sonntag, 3. Januar 2010

Fataler Start ins Neue Jahr

Da sitz ich nun, das Bein hochgelegt, mit einem Eisbeutel am Fußgelenk. Der Fuß angeschwollen, dass man kaum noch sehen kann, wo der Knöchel eigentlich ist. So ein verdammter Mist! Ich spiel nie wieder Fußball!

Keine drei Minuten stand ich beim Neujahrs-Hallenfußballturnier mit unseren Montagskickern auf dem Feld, als ich einen gegnerischen Schuss abwehren wollte und der andere Spieler statt des Balls mit voller Wucht meinen linken Fuß erwischt hat. Supinationstrauma würde das ein Arzt wohl nennen. Für mich aber alles andere als "Supi". Neben der Schwellung bildet sich gerade die erste Färbung heraus. (Vorsicht, ist kein schöner Anblick!)

Laufen fällt damit die nächsten Wochen jedenfalls erstmal aus. Und das, wo für den Marathon im Mai eigentlich jeder Kilometer zählt. Und Skifahren wollte ich im Februar auch noch...

Unsere Montagskicker haben sich beim Turnier übrigens gar nicht so schlecht geschlagen: Vierter von sieben Mannschaften, bei nur einer Niederlage und die einzige Mannschaft, die dem Turniersieger Punkte abgenommen hat.

Hätte also eigentlich ein ganz guter Tag sein können...


Montag, 28. Dezember 2009

2010 kann kommen!



Die Ziele sind gesteckt. Das kommende Jahr wird ein Jahr mit sportlichen Herausforderungen: 2010 wird das Jahr, in dem ich zum Marathon-Läufer werde! Am 09. Mai fällt der Startschuss zum Prague International Marathon. Die Anmeldung ist gebucht, der Trainingsplan steht, der Countdown läuft. Noch 132 Tage.

Im Sommer soll dann das Highlight folgen: Jens und ich wollen auf dem Mountain Bike die Alpen bezwingen. Von Garmisch an den Garda-See. Wir haben noch einiges zu planen und vorzubereiten, aber die Vorfreude ist schon riesig. Bestimmt werden wir hier oder auf Jens' Blog davon berichten.

Übers Jahr kommt dann bestimmt noch das eine oder andere Läufchen dazu. Mit Sicherheit gehört der 9. Mitteldeutsche Marathon dazu. Auch bei der Heidelaufserie will ich in der kommenden Saison einen kompletten Gesamtwertungs-Satz, fünf Läufe, ins Ziel bringen.

Bleibt zu hoffen, dass die Knochen immer schön mitmachen und man gesund bleibt. Allen, die hier ab und zu mal vorbeilesen, wünsch' ich das jedenfalls auch: Gesundheit und Erfolg für 2010 und einen guten Start ins Neue Jahr!

Samstag, 19. Dezember 2009

Laufen im Winter?


Laufen ist auch im Winter schön. So wie heute Morgen. Trotz der klirrenden Kälte von -15°C.

Es ist herrlich, an der Saale langzulaufen. Durch absolute Stille. Nur der Schnee knirscht unter den Laufschuhen. Nebelschwaden ziehen über den Fluss. Rundherum alles weiß. Mit jedem Schritt kommt wohlige Wärme im Körper auf. Jeder Atemzug saugt die eisige, frische, klare Luft auf.

Laufen ist schön.